Konzert des Ural-Kosaken-Chors

Der URAL KOSAKEN CHOR, im Jahre 1924 aus Mitgliedern des Ural Garderegiments von Andrej Scholuch in Paris begründet, ist neben Serge Jaroffs Don Kosaken Chor der traditionsreichste Chor dieser Art auf der Welt.

Nach Ende des russischen Bürgerkrieges kommen Jaroff und Scholuch unabhängig voneinander auf die Idee, das Kosakenlied, das bisher auf langen Reitermärschen aus rauen Kriegerkehlen vom Rücken ihrer Pferde und von den Feuern lagernder Heere in die russischen Weiten erschollen war, im Kaleidoskop liturgischer Vielstimmigkeit zu entfalten.

So wird in der Zeitenwende mit dem Untergang des Zarenreiches aus gesungenen Heldensagen und Schlachtberichten, aus Überlieferung in archaischer Form, in der Emigration eine neue fast religiöse Kunstform geboren, eine Liturgie an das untergegangene Heilige Russische Reich, ein Kyrie Eleison für die ermordete Zarenfamilie, ein Gebet für die gefallenen Helden.

Auch heute noch repräsentiert der URAL KOSAKEN CHOR diese ungebrochene Tradition in seinen Konzerten, und vermittelt dem Zuhörer so die Seele des Kosakentums. Darin unterscheidet er sich wesentlich von anderen, dem äußeren Anschein nach ähnlichen russischen Folklorechören aus sowjetischer Gründung oder Kirchenchören, die keinerlei Verbindung mit der Kosakentradition haben.

Karten gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen

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