Pastor Sprick wurde im November fast einstimmig von den Gemeindegliedern zum neuen Pastor der Kirchengemeinde Lütetsburg-Norden gewählt.

Herr Sprick wurde in einem Gottesdienst am 11. Februar in sein Amt eingeführt.

Vorstellung Pastor Sprick

Liebe Gemeindeglieder in der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Lütetsburg-Norden!

Der Kirchenrat Ihrer Gemeinde hat mich zur Wahl als Pastor in Ihrer Gemeinde vorgeschlagen. Das freut mich sehr, und deshalb möchte ich mich Ihnen gern vorstellen.

Mein Name ist Detlef Sprick. Ich bin 55 Jahre alt und verheiratet.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Hameln. In der dortigen evangelisch-reformierten Kirchengemeinde war ich als Jugendlicher aktiv und erlebte als Mitarbeiter in der Kindergottesdienstarbeit und in der Jugendgruppe eine offene, lebendige Gemeinde. Gespräche über unseren Glauben und über Gott und die Welt und das Erleben von Gemeinschaft – diese Erfahrungen begründeten das Interesse, Theologie zu studieren. Im Studium bin ich etwas „herumgekommen“: Göttingen, Wien und Heidelberg waren meine Stationen. Zum Vikariat kam ich nach Nordhorn in den Gemeindebezirk Neue Kirche. Nach der Pastor coll.-Zeit wurde ich zum Pastor im Gemeindebezirk Bookholter Kirche in der Ev.-ref. Kirchengemeinde in Nordhorn gewählt, wo ich seit 24 Jahren als Pastor tätig bin.

Meine Frau ist ebenfalls Pastorin und seit zwanzig Jahren im Schuldienst im Fach Evangelische Religion tätig. Unsere Tochter Miriam hat nach ihrem Abitur und nach einem Jahr im Internationalen Jugendfreiwilligendienst mit dem Studium begonnen. Und so kommt zu diesem Zeitpunkt der familiären Veränderung der Wunsch hinzu, auch eine berufliche Veränderung zu vollziehen. Ich möchte gerne noch einmal in einer anderen Gemeinde als Pastor tätig sein und mich mit den Menschen dort auf den Weg machen.

Die Schwerpunkte meines Dienstes sehe ich in der Verkündigung und in der Seelsorge. Hinzu kommen der Konfirmandenunterricht und das Leben in Gruppen und Kreisen in der Gemeinde. „Als eine lebendige Gemeinde unter dem Wort Gottes gemeinsam unterwegs zu sein“, das könnte eine Beschreibung dafür sein, wie ich mir das Leben in einer Gemeinde von Kindern und Erwachsenen, von Familien und Alleinstehenden, von Frauen und Männern vorstelle.

Der Dienst der Verkündigung geschieht im Leben der Gemeinde überall dort, wo zwei oder drei im Namen Jesu zusammen sind. Im Zentrum steht dabei der sonntägliche Gottesdienst in vertrauter Form. Gute Erfahrungen habe ich auch beim Umsetzen neuerer Formen und Ideen mit Beteiligung von ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Familiengottesdiensten und in familiengerechten Gottesdiensten oder auch in einer "Minikirche" für Familien mit ihren kleinen Kindern gemacht.

Dabei ist es mir für die Verkündigung und den Gemeindedienst insgesamt ein Anliegen, gemeinsam mit anderen Menschen Ideen zu entwickeln und neue Vorhaben umzusetzen. Neues geistliches Liedgut neben den vertrauten Gesängen in das (gottesdienstliche) Leben der Gemeinde einzutragen sehe ich als eine weitere Chance der Verkündigung.

Eine Gemeinde lebt in und durch die Gemeinschaft. Darum ist mir die Offenheit im Gespräch wichtig, in der Begleitung von Menschen in der Gemeinde und unterwegs „über den Gartenzaun“, zu fröhlichen Anlässen und in schwierigen Lebenssituationen, bei Geburtstagen und Ehejubiläen genauso wie im Krankenhaus, bei Hausbesuchen in der Begleitung von Kranken, von Sterbenden und von Trauernden, in der Jugendarbeit und im Konfirmandenunterricht. Dabei mögen wir Gottes Liebe als Trost und als Quelle der Kraft für den Alltag des Lebens erleben.

„Gutes bewahren und neue Wege wagen“ – solch eine lebendige Gemeinde zu sein, dafür möchte ich mich gern mit Ihnen und Ihrer Gemeinde auf den Weg machen.

Ich freue mich, mit Ihnen gemeinsam den Gottesdienst am 5. November zu feiern und anschließend mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Herzlichst
Ihr Detlef Sprick, Pastor